Afghan Medical Staff Association


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Satzung

Der Verein

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Der Verein soll den Namen Afghan Medical Staff Association führen.
(2) Der Verband hat seinen Sitz im Mahatma-Gandhi-Haus, Theodor-Heuss-Str.11, 37075 Göttingen, Deutschland und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Für das Gründungsjahr 2002 wird der bis zum 31.12.2002 verbleibende Teil des Jahres als Rumpfjahr geführt.


§ 2 Ziele des Vereins

Die Ziele des Vereins sind folgende:
(1) Unterstützung bei der Verbesserung der medizinischen Versorgung Afghanistans durch das in Deutschland lebende afghanische medizinische Fachpersonal.

(2) Förderung des Erfahrungsaustausches der afghanischen Medizinstudent/Innen und Ärztinnen/Ärzte.

(3) Förderung der Zusammenarbeit von Ärztinnen/Ärzten und Institutionen in den Bereichen der Medizin und gesundheitsrelevanten Wissenschaften zwischen Deutschland und Afghanistan. Die Zusammenarbeit umfaßt sowohl den klinisch-kurativen Sektor und den präventiven Sektor als auch die Forschung und Lehre.

(4) Unterstützung beim Aufbau eines Gesundheitsversorgungssystems in Afghanistan im Sinne der Strategie des Primary Health Care und Essential Drug Medicine im Sinne der WHO.

(5) Förderung der Entsendung afghanischer Ärztinnen/Ärzte und des medizinischen Fachpersonals sowie medizinischer Sachausrüstung und Medikamente nach Afghanistan.

(6) Förderung der medizinischen und kulturellen Beziehung zwischen Deutschland und Afghanistan.

(7) Als Ansprechpartner für internationale, europäische und deutsche Organisationen in Sachen des Wiederaufbaus des Gesundheitssystems in Afghanistan tätig zu sein.

(8) Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit und die beratende Funktion für Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, die einen Beratungsbedarf bezüglich des Wiederaufbaus des afghanischen Gesundheitssystems haben.

(9) Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten zwecks Wiederaufbau des afghanischen Gesundheitswesens.

(10) Durchführung von Projekten im medizinischen Bereich in Afghanistan


§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein erstrebt keinen Gewinn. Die Tätigkeit des Vereins ist nicht auf einen eigenwirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes " Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

(2) Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine satzungsfremden Zuwendungen des Vereins.

(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.


§ 4 Mitgliedschaft

Über die Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand des Vereins. Die Ablehnung durch den Vorstand ist unanfechtbar.



(1) Ordentliche Mitglieder des Vereins können Personen aus dem medizinischen Bereich werden, die auf dem Gebiet des Wiederaufbaus des Gesundheitssystems in Afghanistan aktiv sein wollen. Ein schriftlicher Antrag ist hierzu notwendig.

(2) Außerordentliche Mitglieder und Fördermitglieder des Vereins können Personen werden, die einen schriftlichen Antrag gestellt haben. Die Annahme außerordentlicher Mitglieder bedarf eines Beschlusses des Vorstandes mit einfacher Mehrheit. Außerordentliche Mitglieder haben weder aktives noch passives Wahlrecht, sondern nur das Meinungsrecht.

(3)Ehrenmitglieder des Vereins können Personen werden, die ausgezeichnete Dienste für den Verein geleistet haben. Die Ernennung bedarf der einfachen Mehrheit einer Mitgliederversammlung nach einem schriftlichen Antrag des Vorstandes oder 10 % der ordentlichen Mitglieder. Ehrenmitglieder haben nicht das aktive und passive Wahlrecht, sondern nur das Meinungsrecht.

(4) Sollte der Verein einem Dachverband beitreten, darf kein Mitglied gleichzeitig in einem anderen medizinischen Verein, der diesem Dachverband angehört, Mitglied sein.


§ 5 Ende der Mitgliedschaft

(1)Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand zum Ende des Geschäftsjahres.

(2) Ein Mitglied kann aus Gründen gemäß § 5 Absatz (4) ausgeschlossen werden. Vor Verkündigung des Ausschließungsbeschlusses ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschluß erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung oder durch begründeten einstimmigen Beschluss des Vorstandes.

(3) Das durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossene Mitglied kann innerhalb von 4 Wochen nach Zugang des schriftlichen Beschlusses schriftlich Berufung einlegen. In diesem Fall bedarf der Ausschluß eines Mitgliedes zu seiner Rechtswirksamkeit der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.

(4) Gründe für den Ausschluß eines Mitgliedes aus dem Verein sind:

I. Verstöße gegen die Ziele des Vereins, der Satzung und die auf der Satzung beruhenden Beschlüsse der Vereinsorgane.

II. Vereinsschädigendes Verhalten.
III. Versäumnis der Beitragszahlung trotz Zahlungsaufforderung und Zahlungsrückstand von mehr als einem Jahr.

IV. Entfallen der Voraussetzungen der Mitgliedschaft nach den Maßgaben dieser Satzung.

V. Parteipolitische Tätigkeit im Rahmen des Vereins.


§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme.

(2) Jedes ordentliche oder außerordentliche Mitglied des Vereins muss einen jährlichen Beitrag zahlen, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit festgesetzt wird.

(3) Die Mitglieder des Vereins müssen die Vorschriften der Satzung einhalten und die Beschlüsse des Vereins beachten.


§ 7 Finanzen

(1)Die wirtschaftlichen Quellen des Vereins unterscheiden sich in ordentliche und außerordentliche.

(2)Ordentliche wirtschaftliche Quellen sind die jährlichen Mitgliedsbeiträge, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Der Mitgliedsbeitrag ist als Jahresbeitrag im Voraus jeweils am 31. März des jeweiligen Jahres zur Zahlung fällig.

(3)Außerordentliche wirtschaftliche Quellen sind freiwillige Beiträge der Mitglieder oder anderer natürlicher oder juristischer Personen, jegliche Einnahmen aus Veranstaltungen des Vereins, Spenden vereinsfremder Personen, sowie jegliche andere Einkünfte.


§ 8 Organe des Vereins

(1)die Mitgliederversammlung

(2)der Vorstand

(3)der Prüfungsausschuss


§ 9 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie hat im besonderen folgende Aufgaben:

- Sie wählt den Vorstand.

- Sie wählt den Prüfungsausschuss

- Sie beschließt den Haushaltsplan und die Beitragsordnung

- Sie entscheidet über die Entlastung des Vorstandes nach dem Ende des Geschäftsjahres.

(2) Die Mitgliederversammlung ist Beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Stimmberechtigten anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit hat der Vorstand binnen einer Frist von sechs Wochen eine erneute Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung schriftlich einzuberufen, die sodann ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen Beschlussfähig ist. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

(3) Als Versammlungsleiter einer Mitgliederversammlung fungiert im Regelfall die/der amtierende Vorsitzende oder sein/e Stellvertreter/In. Die Mitgliederversammlung hat allerdings das Recht, auch eine andere Person aus ihrer Reihe zur/zum Versammlungsleiter/In zu berufen.

(4) Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern des Vereins. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens 1mal jährlich statt und wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen schriftlich einberufen. Der Einberufung ist die Tagesordnung beizufügen. Über Themen, die nicht in der Tagesordnung stehen, können nur dann Beschlüsse gefaßt werden, wenn ihre Dringlichkeit durch die Mitgliederversammlung festgestellt wird.

(5)Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand, wenn mindestens ¼ aller stimmberechtigten Mitglieder eine solche Sitzung unter Angabe von Beratungspunkten beantragt oder wenn der Vorstand eine solche beschließt.

(6) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßt, bei Stimmengleichheit gilt ein Beschluss als abgelehnt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.

(7)Eine geheime Abstimmung wird auf Antrag eines Mitgliedes durchgeführt.

(8)Sämtliche Beschlüsse und Abstimmungen sind schriftlich zu protokollieren und sowohl von der/dem Versammlungsleiter/In, als auch von der/dem Protokollführer/In zu unterzeichnen.


§ 10 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus der/dem Vorsitzenden, der/dem stellvertretenden Vorsitzenden, der/dem Schatzmeister/In, sowie zwei Beisitzer/Innen.

(2) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Eine Kandidatur zur Wiederwahl in den Vorstand ist möglich.

(3) Scheidet die/der Vorsitzende bzw. die/der Stellvertreter/In oder die/der Schatzmeister/In vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so wird sein Amt durch einen aus der Reihe der zwei Beisitzer/Innen gewählten bis zur nächsten Mitgliederversammlung bekleidet.

(4) Sämtliche Mitglieder des Vorstandes üben ihre Ämter ehrenamtlich ohne Entgelt aus.

(5) Kein Mitglied hat das Recht gleichzeitig zwei Ämter in diesem Verein zu bekleiden.

(6) Der Vorstand ist zuständig für:

- die Führung der Vereinsgeschäfte nach den Beschlüssen der Mitgliederversammlung.

- die Einberufung der Mitgliederversammlung.
- die Erstellung des Haushaltsplans und des Rechenschaftsberichtes. In dem Haushaltsplan werden alle zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben aufgeführt.

- die Beschlussfassung in sonstigen ihm durch diese Satzung zugewiesenen Angelegenheiten.

- die Beschlussfassung in allen Angelegenheiten des Vereins, für die nach dieser Satzung die Mitgliederversammlung nicht unmittelbar zuständig ist.

(7) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch die/den Vorsitzenden, die/den stellvertretenden Vorsitzenden und die/den Schatzmeister/In vertreten. Jeweils zwei dieser Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam.

(8) Der Vorstand soll in der Regel vierteljährlich tagen.

(9) Der Vorstand ist unter Einhaltung seiner Geschäftsordnung Beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse des Vorstandes bedürfen der einfachen Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Die Beschlüsse sind zu protokollieren und von der/dem Vorsitzenden und von der/dem Protokollführer/In zu unterzeichnen.

(10) Der Vorstand kann Personen hauptamtlich zur Durchführung von Aufgaben im Rahmen des Vereinszwecks einstellen im Sinne einer Geschäftsführung. Die Anzahl der vollen Stellen legt die Mitgliederversammlung fest. Die Mitarbeiter/innen sind dem Vorstand verantwortlich.


§ 11 Prüfungsausschuss

(1) Die Mitgliederversammlung wählt für jedes Geschäftsjahr zwei Rechnungsprüfer/Innen, die den Prüfungsausschuss bilden und den Prüfungsbericht schriftlich zu erstatten haben. Eine Wiederwahl ist zulässig.

(2) Die Rechnungsprüfer/Innen kontrollieren im Auftrage der Mitgliederversammlung die Kassenführung der Geschäftsstelle. Die Kassen müssen mindestens einmal im Jahr unvermutet durch die Rechnungsprüfer/Innen geprüft werden.

(3) Der Prüfungsausschuss berichtet der Mitgliederversammlung über die Ergebnisse seiner Prüfung.

(4) Abgesehen von den Rechnungsprüfer/Innen darf jedes Mitglied in die Unterlagen der Kassenführung einsehen.


§ 12 Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

(1) Die Änderung der Satzung einschließlich des Vereinszwecks kann nur durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen. Hierfür ist die Anwesenheit von 2/3 aller stimmberechtigten Mitglieder und eine 2/3 Mehrheit aller Anwesenden erforderlich.

(2) Satzungsänderungen, die von Gerichts-, Finanz- oder Verwaltungsbehörden bei der Ersteintragung verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.

(3) Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck besonders einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Der Auflösungsbeschluss bedarf einer 2/3 Mehrheit aller Stimmen. Bei Beschlussunfähigkeit hat der Vorstand binnen einer Frist von sechs Wochen eine erneute Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung schriftlich einzuberufen, die sodann ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienen mit 2/3-Mehrheit entscheidet. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es im Sinne von § 2 dieser Satzung zu verwenden hat.

(5) Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.


§ 13 Vereinsordnung, Vereinsbücher und Vereinsstempel

(1) Die Vereinsordnung wird von der Mitgliederversammlung genehmigt und regelt alle Angelegenheiten, die mit der inneren Organisation, Ordnung und Funktion des Vereins zu tun haben. Eine Änderung der Vereinsordnung erfolgt mit Voraussetzungen der Mitgliederversammlung und ist keine Satzungsänderung.

(2) Der Vorstand verpflichtet sich folgende Bücher zu führen:

- Mitgliederkatalog

- Protokollbuch (Vorstand)

- Protokollbuch (Mitgliederversammlung)

- Korrespondenzbücher (Eingänge und Ausgänge)

- Vermögensbuch, Kassenbücher, Quittungsblock, wie gesetzlich und in der Vereinsordnung geregelt

(3) Der Vereinsstempel wird von der Mitgliederversammlung bestimmt und vom Vorstand aufbewahrt.

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